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Der Brouwersdam befindet sich ca. 3 Autostunden vom Ruhrgebiet entfernt. Es ist ein 6 km langer Damm, der 1962 begonnen wurde zu bauen.

Er schließt das sogenannte Brouwershavener Loch ab. Durch den Damm entstand das Grevelingmeer auf der einen Seite. Auf der anderen Seite befindet sich die holländische Nordsee. Verbunden werden die Inseln Goeree-Overflakkee und Schouwen-Duiveland. Der Brouwersdam lädt dazu ein, das Meer, den Strand und die Natur zu genießen. Man hat an der gesamten Länge der Seeseite Zugang zum Meer. Der Strand ist aus feinkörnigem Sand und zieht sehr viele Besucher an. Es gibt auch einige Strandcafes mit beispielsweise Loungebetten, Sitzsäcken oder langen Tischen. Also egal, was du tust, dort annst du immer etwas entspannen und die Zeit genießen. Natürlich kann man hier ganz verschiedene Dinge unternehmen und erleben. Darüber kannst du dich ausführlich im Informationszentrum Gravelingen erkunden. Wir möchten dir hier etwas über das Kiten am Brouwersdam erzählen!

Schon seit den 1980ern ist der Damm als Windurf-Revier bekannt. Es ist ein sehr beliebter Spot für verschiedene Wassersportler aus den Niederlanden, Belgien oder auch Nordrhein-Westfalen. Die meisten Kitesurfer halten sich an der Nordseeseite auf, wo das Kitesurfen an ausgeschilderten Bereichen erlaubt ist. Mit der Ausrüstung kannst du hier direkt bis ans Ufer fahren, was ein großer Vorteil ist.

Es gibt mehrere Kiteschulen am Brouwersdam. Zum Beispiel findet man die Kitesurfschool Juventa. Allerdings ist deren Website nicht auf Deutsch. Weiterhin gibt es die Kiteschule/ den Beachclub Natural High und den Kiteboarding Club Brouwersdam. Hier mehr dazu:

Kiteboarding Club Brouwersdam

Direkt am Campingplatz Klaverweise in Ellemeet ist der Sitz der Kiteschule. Geboten werden dir das allerneueste Equipment und verschiedene Kitekurse. Durch den breiten Strand hat man viel Platz zum Aufbauen und einen stehtiefen Uferbereich.

Angebote

Natürlich gibt es verschiedene Angebote für Kurse. Wenn du noch gar keine Erfahrung hast, gibt es die Möglichkeit für einen Anfängerkurs. Dieser kann 3 Stunden, 3 Tage oder auch 5 Tage gehen. Ab 215 Euro musst du dafür zahlen. Weiterhin gibt es Privat- oder auch Aufsteigerkurse. Du kannst hier angewandte Fahrttechniken lernen und einen Fortschritt entwickeln. Dieser Kurs kostet ab 195 Euro. Eine andere Möglichkeit sind die Kitecamps. Diese sind sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet, da du hier in Gruppen deines Levels eingeteilt wirst. 4 bis 6 Teilnehmer können an 4 tagen, also insgesamt 16 Stunden das Kiten lernen. Das Ganze kostet ab 350 Euro. Die Kurse solltest du rechtzeitig online buchen. Für Schuler, Studenten/ Studentinnen und Azubis gibt es 10% Rabatt, beim Vorlegen eines gültigen Ausweises.

Material ausleihen

Bist du schon ein erfahrener Kitesurfer und hast eine Lizenz (mindestens VDWS Level 3)? Dann kannst du dir natürlich das Equipment auch ausleihen. Es gibt hier Kites, Boards, Sitztrapeze, Hüfttrapeze oder auch Neoprenanzüge. Am besten ist es, wenn du schon im Voraus reservierst, um sicher zu gehen, dass gerade alles vor Ort ist. Bis spätestens 9 Uhr solltest du an der Materialausgabe sein, außer etwas anderes wurde vorher abgesprochen. Bei den sich wechselnden Windbedingungen hast du auch immer die Möglichkeit dein Material zu wechseln.

Material kaufen

Möchtest du dir eigenes Kite-Material zulegen? Dann kannst du dich gerne an der Kiteschule beraten lassen und das Equipment für 30 Minuten kostenlos austesten, bevor du es kaufst.

Kiteschule/ Beachclub Natural High

Auch an dieser Kiteschule kannst du das Kitesurfen lernen. Es besteht hier die Möglichkeit eines eintägigen Kurses für Einsteiger oder auch Fortgeschrittene. Dieser geht 3 Stunden und du kannst ihn auch als Privatstunde buchen. Er kostet 110 Euro. Außerdem gibt es einen 3-tägigen Kurs, welcher insgesamt 9 Stunden beinhaltet, 295 Euro kostet und das Ziel hat, dass du am Ende selbstständig fahren kannst. Zum Schluss gibt es noch einen 5-tägigen Kurs für 450 Euro.

Wie du siehst gibt es mehrere Möglichkeiten am Brouwersdam zu kiten und es lohnt sich wirklich hier mal eine Reise hin zu planen. Natürlich sind auch andere Wassersportarten möglich. Wenn du dazu noch Fragen oder Anmerkungen hast, dann schreib uns doch gerne!